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Katholische Theologie


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News am Institut für Katholische Theologie 

"Die Zeit der Reformation aus anderem Blickwinkel. Eine lateinamerikanisch-ökumenische Perspektive"

Tagung und Exkursion - 28. Juni bis 2. Juli 2017, Magdeburg

Der Schwerpunkt der von Frau Prof. Dr. Margit Eckholt und Herrn Prof. Dr. Johannes Meier in Kooperation des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e.V. (ICALA) und des Instituts für Katholische Theologie der Universität Osnabrück durchgeführten internationalen Tagung lag auf dem Thema der Reformation aus einer lateinamerikanischen und ökumenischen Perspektive. Die Reformation, angestoßen durch den „Thesenanschlag“ Martin Luthers, und die Ausbreitung des Katholizismus in Lateinamerika wurden dabei als zwei parallel in den verschiedenen Weltkontexten verlaufende Prozesse entfaltet.

Das Tagungsprogramm war eingebettet in ein Exkursionsprogramm auf den Spuren Martin Luthers und der Reformation in Eisleben, im Kloster Helfta und in Magdeburg.

Den Bericht finden Sie hier.

Fotos: Dr. Otto Danwerth

 

Verleihung des Erwin-Kräutler-Preises 2017

Der diesjährige Erwin-Kräutler-Preis für kontextuelle Theologie und interreligiösen Dialog wird vergeben an Herrn Privatdozent Dr. Stefan Silber, der den Preis für seine Habilitationsschrift „Pluralität, Fragmente, Zeichen der Zeit. Aktuelle fundamentaltheologische Herausforderungen aus der Perspektive der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung“ (Universität Osnabrück 2015) erhält. Betreut wurde die Arbeit von Frau Prof. Dr. Margit Eckholt (Universität Osnabrück).

Zudem wird Dr. Sebastian Pittl mit dem Erwin-Kräutler-Preis ausgezeichnet für seine Dissertation „Geschichte und Kreuz. Eine systematische Rekonstruktion des Ortes der Theologie im Denken Ignacio Ellacurías“ (Universität Wien 2015).

Wir gratulieren den Preisträgern, besonders unserem Privatdozenten Dr. Stefan Silber, der sich am Institut für Katholische Theologie im besonderen für die Vermittlung der lateinamerikanischen Befreiungstheologien einsetzt.

Der Preis wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen, die Feier findet statt am Dienstag, den 3.10.2017 um 18 Uhr an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg.

Der Erwin-Kräutler-Preis wird alle zwei Jahre vom Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen vergeben und möchte junge Wissenschaftler/innen fördern, die sich mit Fragen und Themenbereichen auseinandersetzen, für die sich Bischof Erwin Kräutler engagiert, wie die Befreiungstheologie, Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, interkultureller und interreligiöser Dialog, theologische Reflexion ökonomischer, sozialer, anthropologischer und politischer Entwicklungen im globalen Zusammenhang.

Weitere Informationen zum Erwin-Kräutler-Preis.

 

Die Bibel in Gold, Bronze und Stein
Highlights Romanischer Kunst zwischen Hildesheim und Magdeburg

Exkursion vom 08. bis 11. Juni 2017

Zum Reisebericht geht es hier

 

 

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Ökumenischer Kongress: Frauen in kirchlichen Ämtern - Reformbewegungen in der Ökumene

6. – 9. Dezember 2017 – Universität Osnabrück

Im Zusammenhang des Reformationsgedenkens soll aus ökumenischer Perspektive ein Blick auf die Frage nach Frauen in kirchlichen Ämtern geworfen werden. Gerade aus katholisch-theologischer Perspektive ist es notwendig Diskussionsräume im Blick auf einen Zugang von Frauen zum Amt offen zu halten. Dafür wird das ökumenische Symposium einen wichtigen Beitrag leisten.

Organisiert und verantwortet wird der Kongress von Prof. Dr. Margit Eckholt in Kooperation mit Prof. Dr. Dorothea Sattler (Universität Münster), Prof. Dr. Ulrike Link-Wieczorek und Prof. Dr. Andrea Strübind (beide Universität Oldenburg). Die Workshops werden mitgestaltet von den folgenden evangelischen und katholischen Frauenverbänden: Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kdf), AGENDA – Forum katholischer Theologinnen e.V., Netzwerk Diakonat der Frau, Evangelische Frauen in Deutschland (EFiD), Evangelischer Theologinnenkonvent, Deutscher Evangelischer Frauenbund e.V. (DEF), Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie.

Ziel des Kongresses ist es, mit der Diskussion um die Frage nach Frauen in kirchlichen Ämtern eine der entscheidenden theologischen Kontroversen mit weitreichenden Folgen für das kirchliche Leben vor dem Hintergrund des ökumenischen Reformationsgedenkens sichtbar zu machen:

 

  • Ist die Frauenordi­na­tion, Motor oder Hin­dernis für die „sichtbare Einheit“ der christlichen Kirchen? 
  • Ist ein „gemeinsames Gedenken der Reformation“ möglich, wenn nicht weitergehende Reformbewegungen in allen christlichen Kirchen angestoßen wer­den im Blick auf eine stärkere Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen der Kirchen und auch in kirchlichen Ämtern?

Der Kongress versucht, auf dem Hintergrund einer Be­stands­aufnahme biblisch-historischer, kirchenrechtlicher, dogmatisch-theologischer und pastoraltheologischer Reflexionen zur Ämtertheologie einen neuen weiten, ökumenischen und interkulturellen Zugang zur Fragen nach Ämtern und Frauen in den christlichen Kirchen zu erarbeiten.

Die wis­sen­schaftlichen und praktischen Perspektiven des Kongresses sollen in ein von den Teilnehmenden verabschiedetes Abschlussdokument münden.

Den Flyer mit dem Programm finden Sie hier, das Anmeldeformular hier.

 

 

Prüfungsangelegenheiten

Bei Fragen rund um das Thema Prüfungsangelegenheiten ist es erforderlich, einen aktuellen OPIuM-Auszug
vorzulegen.
1. Bei Anfragen per Mail als Anhang beigefügt.
2. In der Sprechstunde von Frau Prof. Dr. Blasberg-Kuhnke -Prüfungsausschussvorsitzende-
    oder von Frau Hannah Siefer -Studienberatung- in ausgedruckter Form.

 

 

Klarstellung zu den Anforderungen "Latein für Theologiestudierende" und Sprachanforderungen für Lehramt am Gymnasium (hier: Neuregelung Oktober 2015)

Wir unterscheiden "fachbezogene Grundkenntnisse" und "fachbezogene Kenntnisse". 1) fachbezogene Grundkenntnisse in Latein (Grundschulen, berufliche Schulen) umfassen den Kurs "Latein für Theologen I" - also einen Kurs über ein Semester á 4 SWS (jeweils nur im WS angeboten) 2) fachbezogene Kenntnisse in Latein (Haupt- und Realschulen; Gymnasien) umfassen die Kurse "Latein für Theologen I" sowie "Latein für Theologen II" - also ein Kurs über zwei Semester á 4 SWS. Wer bereits auf der Schule mindestens ein Jahr Latein gelernt hat, erfüllt die Anforderungen "fachbezogene Grundkenntnisse"; wer mindestens 2 Jahre Latein gelernt hat, kann sich "fachbezogene Kenntnisse" bescheinigen lassen. Die Gleichwertigkeitsfeststellung erhalten Sie nach Vorlage der Schulzeugnisse in der Sprechstunde von Prof. Steins. 3) Für das Lehramt am Gymnasium werden zusätzlich fachbezogene Kenntnisse in Hebräisch oder Griechisch gefordert – also ein Kurs über zwei Semester á 4 SWS („Hebräisch bzw. Griechisch für Theologen I und II“) nach Wahl. Die Regelungen gelten, die Prüfungsordnungen müssen noch entsprechend angepasst werden.