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Katholische Theologie


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News am Institut für Katholische Theologie 

Ökumenischer Kongress: Frauen in kirchlichen Ämtern - Reformbewegungen in der Ökumene

6. – 9. Dezember 2017 – Universität Osnabrück

Im Zusammenhang des Reformationsgedenkens soll aus ökumenischer Perspektive ein Blick auf die Frage nach Frauen in kirchlichen Ämtern geworfen werden. Gerade aus katholisch-theologischer Perspektive ist es notwendig Diskussionsräume im Blick auf einen Zugang von Frauen zum Amt offen zu halten. Dafür wird das ökumenische Symposium einen wichtigen Beitrag leisten.

Organisiert und verantwortet wird der Kongress von Prof. Dr. Margit Eckholt in Kooperation mit Prof. Dr. Dorothea Sattler (Universität Münster), Prof. Dr. Ulrike Link-Wieczorek und Prof. Dr. Andrea Strübind (beide Universität Oldenburg). Die Workshops werden mitgestaltet von den folgenden evangelischen und katholischen Frauenverbänden: Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kdf), AGENDA – Forum katholischer Theologinnen e.V., Netzwerk Diakonat der Frau, Evangelische Frauen in Deutschland (EFiD), Evangelischer Theologinnenkonvent, Deutscher Evangelischer Frauenbund e.V. (DEF), Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie.

Ziel des Kongresses ist es, mit der Diskussion um die Frage nach Frauen in kirchlichen Ämtern eine der entscheidenden theologischen Kontroversen mit weitreichenden Folgen für das kirchliche Leben vor dem Hintergrund des ökumenischen Reformationsgedenkens sichtbar zu machen:

 

  • Ist die Frauenordi­na­tion, Motor oder Hin­dernis für die „sichtbare Einheit“ der christlichen Kirchen? 
  • Ist ein „gemeinsames Gedenken der Reformation“ möglich, wenn nicht weitergehende Reformbewegungen in allen christlichen Kirchen angestoßen wer­den im Blick auf eine stärkere Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen der Kirchen und auch in kirchlichen Ämtern?

Der Kongress versucht, auf dem Hintergrund einer Be­stands­aufnahme biblisch-historischer, kirchenrechtlicher, dogmatisch-theologischer und pastoraltheologischer Reflexionen zur Ämtertheologie einen neuen weiten, ökumenischen und interkulturellen Zugang zur Fragen nach Ämtern und Frauen in den christlichen Kirchen zu erarbeiten.

Die wis­sen­schaftlichen und praktischen Perspektiven des Kongresses sollen in ein von den Teilnehmenden verabschiedetes Abschlussdokument münden.

Den Flyer mit dem Programm finden Sie hier, das Anmeldeformular hier.

 

 


Sprachanforderungen!

Liebe Studierende,

es gibt immer wieder Unklarheiten bzgl. der Sprachanforderungen Kath. Theologie.
Bitte lesen Sie die Hinweise zu den gültigen Regelungen unten auf dieser Seite.
Das sind die Vorgaben des Landes Niedersachsen (vgl. Verordnung über Masterabschlüsse für
Lehrämter in Niedersachsen/Nds. MasterVO-Lehr vom 2. Dezember 2015 /
Nds. GVBl. Nr. 21/2015 S. 351 - VORIS 20411 - Anlage 4).

Für das Lehramt an Gymnasien ist Latein vorgeschrieben, dazu Hebräisch oder (!) Griechisch;
hier haben Sie die Wahl. Die Studienordnungen sind bereits geändert und werden in Kürze veröffentlicht.
Einige Regelungen im Netz sind überholt.

Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich in der Sprechstunde an Prof. Dr. Georg Steins.

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Zukunft 3.0 - Ökumenischer Hochschulgottesdienst Wintersemester 2017/18

"Gestalten wir die Zukunft oder hat die Entwicklung uns längst im Griff?
Zukunft 3.0 Was sich dahinter verbirgt? Dieser Frage gehen drei Hochschuldozenten nach. In den von
Studierenden gestalteten Gottesdiensten begegnen sich Glaube & Wissenschaft, menschliche
Grundfragen, alte und doch ganz neue biblische Antworten und die Sicht von Fachleuten aus ihrer je
eigenen Perspektive. Nach dem Gottesdienst gibt`s wie immer Brot & Wein und die Gelegenheit, mit den Kanzelrednern und vielen anderen Leuten ins Gespräch zu kommen.

Kanzelrede: Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger Institut für Cognitive Science Universität Osnabrück
Sonntag, 19.11., 18:00 Uhr, Katharinenkirche

Kanzelrede: Prof. Dr. Andreas Kubik-Boltres Institut für Evangelische Theologie Universität Osnabrück
Sonntag, 17.12., 18:00 Uhr, Katharinenkirche

Kanzelrede: Prof. Dr. Ursula Walkenhorst Institut für Gesundheitsforschung und Bildung   Universität Osnabrück
Sonntag, 21.01., 18:00 Uhr, Katharinenkirche

Jeweils sonntags um 18:00 Uhr St. Katharinen, Osnabrück
Musikalische Beiträge:
Studierende der Universität Osnabrück oder der Hochschule Osnabrück

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Im Rahmen der

10. Niels Stensen Akademie

am Mittwoch, 29. November 2017 um 17 Uhr in der Schlossaula

begrüßen Bischof Franz-Josef Bode und die Katholische Hochschulgemeinde den ehemaligen Präsidenten
des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse zum Thema:

"Demokratie in Gefahr? Zur Kultur der politischen Debatte in Deutschland"

Im Anschluss bittet die KHG zu einem kleinen Empfang im Foyer des Schlosses.

Zum Plakat
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Prof. Dr. Margit Eckholt: BA/MA-Kolloquium dogmatisch-theologisch/fundamentaltheologisch

Am Mittwoch, den 13.12.2017 von 13:30 - 15:00 Uhr findet im Raum 17/204
das nächste Kolloquium-Treffen statt. Das Kolloquium dient der Vorstellung der laufenden Bachelor- und Masterprojekte.

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3. Graduierten-Nachmittag der drei Theologien

Der mittlerweile dritte Graduierten-Nachmittag der drei Theologien der Universität Osnabrück fand am Donnerstag, 26. Oktober 2017 unter dem Thema „Und sagt nicht: Drei (…) Gott ist doch ein einziger Gott“ (4,171f.) – Die Monotheismus-Debatte im christlich-muslimischen Dialog statt.

In seinem einführenden Vortrag zeichnete Prof. Dr. Martin Jung (Institut für Evangelische Theologie) aus historisch-theologischer Perspektive die Entwicklung der christlichen Trinitätslehre nach. Er stellte die Relevanz des Drei-Einigkeits-Gedankens des christlichen Gottesverständnisses für die Theologie und die Frömmigkeitspraxis heraus. Ebenso verwies er auf den Monotheismus des Judentums, welcher – wenngleich er nicht von einer Drei-Einigkeit Gottes ausgeht – ein pluralistisches Verständnis des einen Gottes vertritt, wenn z.B. von der Weisheit als Hypostase Gottes gesprochen wird.

Im anschließenden Impuls aus muslimischer Perspektive erläuterte Bacem Dziri (Institut für Islamische Theologe) die starke Betonung der Einzigkeit Gottes, die bereits im Koran („Und sagt nicht: Drei“) verankert ist und daher nicht als Produkt einer „Lehre“ verstanden wird. Dennoch habe es aber auch in der muslimischen Gelehrsamkeit theologische Debatten über Wesen und Eigenschaften Gottes gegeben. Insbesondere unter den Mystikern wurden auch Lehren von Gottes Wirken und Erscheinen verbreitet, die mitunter als Vielgötterei oder Pantheismus missverstanden wurden.

Im Zentrum der weiteren Diskussionen standen die Fragen nach der Vereinbarkeit von Transzendenz und Immanenz Gottes (und damit verbunden die Frage wie ein nur transzendenter Gott erfahren werden kann), die nach dem Verhältnis von Geist und Materie, Leib und Seele und die wie bzw. ob Trinität „auf den Punkt gebracht“ werden kann. So gelang es im interreligiösen Gespräch, die gemeinsam geteilten Traditionen sowie Verschiedenheiten der Religionen fruchtbar aufeinander zu beziehen.

Der Graduiertennachmittag findet ein Mal pro Semester statt.

Voraussichtlich wird der nächste im April 2018 veranstaltet. Nähere Infos folgen auf den Homepages der Institute evangelische, katholische und islamische Theologie. Willkommen sind sowohl Graduierte der drei Theologien als auch Interessierte.

 

Interdisziplinäres Zertifikat Geschlechterforschung

Beginn der Pilotphase ab Wintersemester 17/18

Auskunft erteilen
Prof. Dr. Margit Eckholt (meckholt@uni-osnabrueck.de)
Farina Dierker (fdierker@uni-osnabrueck.de)

Zum Informationsflyer geht es hier

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Verleihung des Erwin-Kräutler-Preises 2017 an Sebastian Pittl und Stefan Silber

Der diesjährige Erwin-Kräutler-Preis für kontextuelle Theologie und interreligiösen Dialog wird vergeben an Herrn Privatdozent Dr. Stefan Silber, der den Preis für seine Habilitationsschrift „Pluralität, Fragmente, Zeichen der Zeit. Aktuelle fundamentaltheologische Herausforderungen aus der Perspektive der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung“ (Universität Osnabrück 2015) erhält. Betreut wurde die Arbeit von Frau Prof. Dr. Margit Eckholt (Universität Osnabrück).

Zudem wird Dr. Sebastian Pittl mit dem Erwin-Kräutler-Preis ausgezeichnet für seine Dissertation „Geschichte und Kreuz. Eine systematische Rekonstruktion des Ortes der Theologie im Denken Ignacio Ellacurías“ (Universität Wien 2015).

Wir gratulieren den Preisträgern, besonders unserem Privatdozenten Dr. Stefan Silber, der sich am Institut für Katholische Theologie im besonderen für die Vermittlung der lateinamerikanischen Befreiungstheologien einsetzt.

Der Preis wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen, die Feier findet statt am Dienstag, den 3.10.2017 um 18 Uhr an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg.

Der Erwin-Kräutler-Preis wird alle zwei Jahre vom Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen vergeben und möchte junge Wissenschaftler/innen fördern, die sich mit Fragen und Themenbereichen auseinandersetzen, für die sich Bischof Erwin Kräutler engagiert, wie die Befreiungstheologie, Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, interkultureller und interreligiöser Dialog, theologische Reflexion ökonomischer, sozialer, anthropologischer und politischer Entwicklungen im globalen Zusammenhang.

Weitere Informationen zum Erwin-Kräutler-Preis.

Presseinformation der Universität Salzburg vom 20. September 2017 hier.

 

"Die Zeit der Reformation aus anderem Blickwinkel. Eine lateinamerikanisch-ökumenische Perspektive"

Tagung und Exkursion - 28. Juni bis 2. Juli 2017, Magdeburg

Der Schwerpunkt der von Frau Prof. Dr. Margit Eckholt und Herrn Prof. Dr. Johannes Meier in Kooperation des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e.V. (ICALA) und des Instituts für Katholische Theologie der Universität Osnabrück durchgeführten internationalen Tagung lag auf dem Thema der Reformation aus einer lateinamerikanischen und ökumenischen Perspektive. Die Reformation, angestoßen durch den „Thesenanschlag“ Martin Luthers, und die Ausbreitung des Katholizismus in Lateinamerika wurden dabei als zwei parallel in den verschiedenen Weltkontexten verlaufende Prozesse entfaltet.

Das Tagungsprogramm war eingebettet in ein Exkursionsprogramm auf den Spuren Martin Luthers und der Reformation in Eisleben, im Kloster Helfta und in Magdeburg.

Den Bericht finden Sie hier.

Fotos: Dr. Otto Danwerth

 

Die Bibel in Gold, Bronze und Stein
Highlights Romanischer Kunst zwischen Hildesheim und Magdeburg

Exkursion vom 08. bis 11. Juni 2017

Zum Reisebericht geht es hier

 

 

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Klarstellung zu den Anforderungen "Latein für Theologiestudierende" und Sprachanforderungen für Lehramt am Gymnasium (hier: Neuregelung Oktober 2015)

Wir unterscheiden "fachbezogene Grundkenntnisse" und "fachbezogene Kenntnisse". 1) fachbezogene Grundkenntnisse in Latein (Grundschulen, berufliche Schulen) umfassen den Kurs "Latein für Theologen I" - also einen Kurs über ein Semester á 4 SWS (jeweils nur im WS angeboten) 2) fachbezogene Kenntnisse in Latein (Haupt- und Realschulen; Gymnasien) umfassen die Kurse "Latein für Theologen I" sowie "Latein für Theologen II" - also ein Kurs über zwei Semester á 4 SWS. Wer bereits auf der Schule mindestens ein Jahr Latein gelernt hat, erfüllt die Anforderungen "fachbezogene Grundkenntnisse"; wer mindestens 2 Jahre Latein gelernt hat, kann sich "fachbezogene Kenntnisse" bescheinigen lassen. Die Gleichwertigkeitsfeststellung erhalten Sie nach Vorlage der Schulzeugnisse in der Sprechstunde von Prof. Steins. 3) Für das Lehramt am Gymnasium werden zusätzlich fachbezogene Kenntnisse in Hebräisch oder Griechisch gefordert – also ein Kurs über zwei Semester á 4 SWS („Hebräisch bzw. Griechisch für Theologen I und II“) nach Wahl. Die Regelungen gelten, die Prüfungsordnungen müssen noch entsprechend angepasst werden.